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Vobiko - Kurzbeschreibung

Also, hier gibt es ein paar Informationen zu Vobiko. Wie es aufgebaut ist und was es kann.

Der Nachteil der heutigen Speicherung von Digitalbildern auf dem PC ist, dass schnell der Überblick verloren gehen kann. Die Bilder verteilen sich auf der Festplatte und ein Bild da wiederzufinden ist in der Tat eher schwierig. Auch sagen einem Dateinamen wie DCF1234.jpg eher wenig. Das Dateidatum wird durch die Bearbeitung neu gesetzt und ist daher nicht mehr aussagekräftig. Vobiko kann hier Abhilfe schaffen.

Vobiko erlaubt das Kopieren von Bilddateien zwischen zwei Ordnern (oder lokalen Netzwerkadressen zum Backup aufs NAS etc.) und benennt dabei die Zieldatei nach einem bestimmten Muster um. Dabei kann interaktiv vorgegangen werden, dass heißt, wenn Vobiko einen neuen Ordner erstellt, kann es auch nachfragen, was zu tun sei.

Typische Umbennungsformen für Bilddateien können sein (nur drei Beispiele):

  • Datum_Zeit: 2009-10-04_15-26-45
  • Infotext1_Datum_Zeit: Hochzeit_2009-10-04_15-26-45
  • Infotext1_Infotext2_Datum_Zeit: Fotografenname_Hochzeit_2009-10-04_15-26-45

Dabei kann bei Bedarf noch ein Zähler zugeschaltet werden. Alle Elemente können in der Reihenfolge vertauscht werden. Die Infotexte können beliebig beschriftet werden. Ich selbst benutze einen Infotext als Fotografenkürzel: somv_2009-10-04_15-26-45. Die Trennzeichen (also das "_" oder das "-") können ebenso beliebig eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es noch ein Leerzeichen.

Das Datum und die Zeit werden aus dem Bild ausgelesen (Exif-Aufnahmedatum). Vobiko kümmert sich nicht um das Dateierstellungsdatum oder das Dateiänderdatum. Damit kann man auch alte Bildarchive oder Bildersammlungen sauber sortieren. Kann Vobiko das Exif-Datum nicht ermitteln, fragt das Programm nach.


Vobiko - Funktionsweise

Nachdem Vobiko das erste Bild von der Speicherkarte oder Digitalkamera gelesen hat, schaut Vobiko nach den Metadaten (Exif-Aufnahmedatum) und liest diese aus. Bei der Ermittlung der Exif-Daten verlässt sich Vobiko seit Version 4.0 auf das Windows Imaging Component, einer Erweiterung innerhalb Windows für propriätere Bildformate. Dadurch kann Vobiko mit allen Bildformaten umgehen, die Exif unterstützen und für die der Hersteller der Digitalkamera einen Codec (in diesem Fall ein Supportprogramm für RAW Formate) anbietet. Windows selbst lernt mit so einem Codec das Anzeigen von Miniaturbildern und Vobiko lernt, mit den RAW Dateien umzugehen. Der Codec kann auf den jeweiligen Herstellerseiten heruntergeladen werden.

Nachdem Vobiko die Exif-Daten ausgelesen hat, schaut es nach, nach welchen Regeln das Bild umbenannt werden soll. Der Anwender kann feste Regeln vorgeben, Vobiko kann aber auch nachfragen.

Die Bilddatei wird jetzt unter dem neu erstellten Namen kopiert. Videos werden aussortiert (Videos werden nach Datum sortiert in einem separaten Ordner kopiert) und RAW und JPEG bei Bedarf getrennt.

Vobiko ist sehr vorsichtig, was existierende Dateien im Zielverzeichnis betrifft. Existiert schon eine Datei mit dem gleichen Namen (passiert häufig bei Serienaufnahmen), errechnet Vobiko die Hash-Prüfsummen der Dateien. Sind diese unterschiedlich, so hängt Vobiko eine Erweiterung an den Namen. Dadurch werden bearbeitete Kopien der gleichen Datei nicht überschrieben! Sind die Dateien hingegen bitgenau gleich, so fragt Vobiko nach, was zu tun ist.

Ende gut, alles gut. Zum Schluss löscht Vobiko nach Wunsch des Anwenders die Bilddateien auf der Speicherkarte / Digitalkamera. Übrigens nur, wenn vorher alles glatt lief!


Vobiko - Systemvoraussetzungen

Vobiko basiert auf dem .NET Framework von Microsoft. Fehlt es, wird es bei der Installation von Vobiko automatisch nachinstalliert. Vobiko funktioniert unter den folgenden Betriebssystemversionen:

  • Vobiko 4.0: Windows XP SP3, Vista, Windows 7. Erforderlich: .NET 3.5 SP1, für RAW Unterstützung Codec des Kameraanbieters.
  • Vobiko 3.64: Windows XP, Vista. Erforderlich: .NET 2.0, für RAW Unterstützung eventuell Codec des Kameraanbieters.

© Volker Sommerfeld 1999 - 2010